Klosterkumbd: Halbes Dorf demonstriert für Ausbau der Ortsdurchfahrt
Viele Bürger tragen MdL Hans-Josef Bracht die dringliche Ausbau-Forderung vor.
Das hat selbst Hans-Josef Bracht noch nicht erlebt. Um die Hundert Bürgerinnen und Bürger hatten sich zum Ortstermin eingefunden, zu dem Ortsbürgermeister Klaus Nick und der Gemeinderat den heimischen Wahlkreisabgeordneten im Landtag Hans-Josef Bracht (CDU) nach Klosterkumbd eingeladen hatten. Männer und Frauen, Unternehmer, Jugendliche und Kinder hatten sich mit Plakaten und Transparenten eingefunden, um Hans-Josef Bracht die Dringlichkeit des Ausbaus der Ortsdurchfahrt im Zuge der L 227 deutlich zu machen. Ortsbürgermeister Nick formulierte die Forderung der Bürger: „Die Bürger von Klosterkumbd verlangen jetzt endlich den Ausbau der Ortsdurchfahrt. Die Straße ist an allen Ecken kaputt. Sie bricht an den Seiten ab. Überall sind tiefe Schlaglöcher. Wir haben keinen Bürgersteig an der viel befahrenen Durchgangsstraße. Die Sicherheit der Autofahrer, der Fahrradfahrer, der Fußgänger insbesondere der vielen Kinder aus dem Neubaugebiet auf dem langen Weg durchs Dorf zur Bushaltestelle ist nicht mehr zu gewährleisten. Auch Ausbesserungsarbeiten vom Frühjahr konnten die Situation nur unwesentlich lindern. Wir verlangen den zügigen Ausbau der Straße." Bei einer Begehung der Straße mit den Bürgern konnte sich Hans-Josef Bracht von den Ausführungen des Ortsbürgermeisters überzeugen. Bei einer Nachbesprechung am Gemeindehaus stellte er dem Abgeordneten auch die seit Jahren fertigen Ausbaupläne vor. Zudem konnte Hans-Josef Bracht erfahren, dass die Verbandsgemeinde die Planung für die ebenfalls dringliche Kanalerneuerung fertiggestellt hat und die Ortsgemeinde längst das Geld für die von der Gemeinde im Zuge des Ausbaus zu tragenden Kosten angespart hat. Hans-Josef Bracht versprach den Bürgern, sich für ihr Anliegen einzusetzen. In einem Schreiben an Verkehrsminister Lewentz macht Bracht denn auch deutlich, dass die Landesregierung die Maßnahme zwingend im Haushalt für das Jahr 2012 finanzieren muss. Alles andere sei unverantwortlich. Bracht verlangt, dass der Minister diese dringende Investition bereits im Haushaltsentwurf der Regierung vorsieht. Hans-Josef Bracht abschließend: "Wir brauchen im ländlichen Raum vernünftige Straßen, damit die Menschen zur Arbeit, die Unternehmen zur Baustelle und die Kinder sicher zur Schule kommen. Ohne innerörtlichen Straßenbau ist auch eine positive Ortsentwicklung nicht möglich. Deshalb setze ich mich gerne auch für die Ortsdurchfahrt Klosterkumbd ein."